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15.11.2009. Als der Gründer der ödp Herbert Gruhl vor mehr als 30 Jahren in seinem Buch „Ein Planet wird geplündert" vor der hemmungslosen Ausbeutung der Energie- und Rohstoffvorräte unserer begrenzten Erde warnte, wurde er als Schwarzmaler verspottet.
Inzwischen sind die Gefahren des ungebremsten Energieverbrauchs allgemein bekannt:
09.02.2006. „Wachstum schafft noch keine Arbeit" überschrieb Kurt Biedenkopf einen Artikel in der ZEIT Nr. 49 vom 25. November 2004. Zur Schaffung von Arbeitsplätzen fordern Parteien und Politiker fast aller Couleur jedoch gebetsmühlenhaft weiteres Wachstum. Wenigstens 3 Prozent pro Jahr sollten es sein, um den Produktivitätszuwachs der letzten Jahrzehnte auszugleichen, denn Einsatz von Wissen und Kapital („Rationalisierung“) ermöglichten es, bei ständig gestiegenem Einkommen Güter und Dienstleistungen mit immer geringerer Arbeitsmenge zu erwirtschaften.
Auch die Überschusswärme nutzen
Biogasanlagen können einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit beim Ausbau einer alternativen, dezentralen Energieversorgung liefern. Allerdings sollten dabei die Rahmenbedingungen stimmen.
Herr Wucher stellt richtig fest „Unser Ziel sind viele kleine Anlagen, die auf jedem Bauernhof Übermengen aufnehmen können“ Durch die regionale Energieerzeugung mit kurzen Wegen bleiben die Energiekosten, im regionalen Wirtschaftskreislauf.
Ulm, den 21.08.2007. Die Ulmer Ärzteinitiative, eine Regionalgruppe der IPPNW, die schon seit Jahren darauf hinweist, dass in der Umgebung von Atomkraftwerken Kleinkinder vermehrt an Krebs und Missbildungen erkranken, veröffentlichte am 23.07.2007 folgende Information:
Kinderkrebs um Atomkraftwerke
12.07.2007. „Der Klimawandel wird nicht durch Treibhausgase verursacht, sondern ist eine ganz natürliche Erscheinung“. Solche Meldungen sieht und hört man immer häufiger. Das Argument: Warm- und Eiszeiten hat es schon immer gegeben. Damals waren die Klimaschwankungen weit größer, als wir sie heute beobachten. Deshalb sei die jetzige Erderwärmung völlig normal. Sogar im Mittelalter habe es eine vorübergehende Warmzeit gegeben.
Ulm, den 02.03.2007. Nachdem der Landtag das neue Ladenschlussgesetz verabschiedet hat, sieht die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) die Bürgerinnen und Bürger am Zug. „Nun gilt es, vor Ort Bündnisse zu bilden, die massiv dafür eintreten, dass der Ladenschluss in den Grenzen bleibt, die im Moment noch gültig sind“, so Landesvorsitzender Bernd Richter. Es gelte zu einer Rückbesinnung auf die Werte von Gemeinschaft und Familie zu finden und auch das bürgerschaftliche Engagement zu stärken, das eben diesen zeitlichen Freiraum für seine Aktivitäten braucht.