Kreisverband Ulm/Alb-Donau

Landtagswahl 2011

Am 27. März 2011 sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg. In Ihrem Wahlkreis können Sie bestimmen, wer Sie im Landtag vertreten soll. Wir stellen uns zur Wahl und bieten eine echte Alternative zu den anderen Parteien.

Wahlkreis 65 Ehingen

Wahlgebiet: Gemeinden Allmendingen, Altheim, Altheim (Alb), Amstetten, Asselfingen, Ballendorf, Beimerstetten, Berghülen, Bernstadt, Blaubeuren, Börslingen, Breitingen, Dornstadt, Ehingen (Donau), Emeringen, Emerkingen, Griesingen, Grundsheim, Hausen am Bussen, Heroldstatt, Holzkirch, Laichingen, Langenau, Lauterach, Lonsee, Merklingen, Munderkingen, Neenstetten, Nellingen, Nerenstetten, Oberdischingen, Obermarchtal, Oberstadion, Öllingen, Öpfingen, Rammingen, Rechtenstein, Rottenacker, Schelklingen, Setzingen, Untermarchtal, Unterstadion, Unterwachingen, Weidenstetten, Westerheim und Westerstetten des Alb-Donau-Kreises

Jörg Länge

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mein Name ist Jörg Länge.

Ich bin Ihr Kandidat der
Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp)
im Wahlkreis 65 Ehingen.

Ich bin gebürtiger Blaubeurer, 67 Jahre alt, verheiratet und ich habe 4 Kinder und 9 Enkelkinder.

Nach dem Abitur in Ulm und dem Studium der Sonderpädagogik in Reutlingen war ich 4 Jahre als Lehrer an einer Heimschule in Tuttlingen tätig. 1968 begann ich mit dem Aufbau der Förderschule (damals Sonderschule) in Laichingen, welche ich bis 2006 leitete.

In Laichingen war ich 18 Jahre lang Kirchengemeinderat und 15 Jahre Stadtrat. Im Ruhestand wohne ich nun wieder in Blaubeuren.

1987 bin ich in die ödp eingetreten, weil diese Partei als einzige es wagt, den Menschen die unangenehme Wahrheit zu sagen, dass unser bisheriges Wirtschaften und unser Lebensstil langfristig weder umwelt-, noch sozial- noch generationenverträglich ist. Die ödp versteht sich als Reisnagel im Sitzfleisch der etablierten Parteien.

Mehr Wachstum und Konsum, immer mehr Schulden sind nicht die Lösung, wie uns die etablierten Parteien vorgaukeln. Auf einer endlichen Erde kann es kein unbegrenztes Wirtschaftswachstum geben. Wäre es nicht ein Gebot der Ehrlichkeit, den falschen Fortschrittsglauben an ein unendliches Wirtschaftswachstum als Quelle menschlichen Glücks aufzugeben?

Die Kehrseite unserer materialistischen Wohlstandgesellschaft ist ein Wertezerfall, mit auseinander fallenden Familienstrukturen.

Die langfristige Bewahrung unserer Lebensgrundlagen muss absoluten Vorrang vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen haben. Wir müssen nachhaltig wirtschaften, das heißt ökonomisch, sozial und ökologisch, wobei ökologisch langfristig auch ökonomischer ist.

Was werden wir unseren Enkeln antworten, wenn sie vor einer kaputten, ausgeplünderten Erde, vor riesigen Schuldenbergen stehen, die wir Ihnen hinterlassen haben?

Ich setze mich ein:

  • Für den Schutz allen Lebens, auch der Ungeborenen.

  • Für die Stärkung der Familien. Wer Kinder erzieht oder Mitmenschen pflegt, dem gehört ein gerechter Lohn.

  • Für eine verantwortbare Technik, keine Atomkraft und keine Gentechnik in der Landwirtschaft.

  • Für eine echte Steuerreform, die Arbeit entlastet und den Umweltverbrauch belastet.

  • Für mehr Lebenswerte, weniger Konsum und Verschwendung.

  • Für Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr, keine Großprojekte wie Stuttgart 21.
  • Für mehr Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung.

Setzen wir uns gemeinsam ein für „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“.

Wahlkreis 64 Ulm

Wahlgebiet: Stadtkreis Ulm; Gemeinden Balzheim, Blaustein, Dietenheim, Erbach, Hüttisheim, Illerkirchberg, Illerrieden, Schnürpflingen und Staig des Alb-Donau-Kreises

Sarah Nerhing

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mein Name ist Sarah Nehring.

Ich bin Ihre Kandidatin der
Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp)
im Wahlkreis 64 Ulm.

 

Gedanken von Sarah Nehring zur ödp / Landtagswahl

Das Thema, welches im Moment die Aufmerksamkeit fast eines ganzen Landes auf sich zieht, ist Stuttgart 21. Das ging auch an mir nicht spurlos vorüber.

Es schockiert und macht viele Bürger wütend. Unter anderem auch mich. Zum ersten deshalb, weil man so deutlich sehen kann, was in dieser "unseren" Demokratie irgendwie schief läuft. Man sagt "wir sind Deutschland", dabei geht man einfach über die Stimme des Volkes hinweg. Gerade durch Stuttgart 21 merkt man, wie skrupellos ein Projekt einfach über dazu eher friedlich protestierende Bürger durchgeprügelt wird. Es führt erschreckend vor Augen, dass es einfach keine öffentlichen Diskussionen gibt, dass soviel einfach hinter verschlossenen Türen entschieden wird und meistens geht es um viel Geld, das wir am Ende mit unseren Steuern bezahlen. Projekte, die wir, das Volk, finanzieren, während wir jedoch nicht das Recht haben mit darüber zu entscheiden.

Unsere jetzige Regierung hat gezeigt wie wenig Respekt sie vor ihren Bürgern hat und wie schnell man das Grundgesetz vergisst, wenn viel Geld im Spiel ist.

Ich persönlich finde es wichtig, dass uns Bürgern wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es hat sich gezeigt, wie wichtig Volksabstimmungen sind. Denn nicht nur einige wenige haben das Sagen, sondern jeder Einzelne von uns.

Unter anderem finde ich es sehr schlimm, wie die Natur immer mehr an Bedeutung verliert.

Aufgrund eines neuen Bahnhofes entscheidet man, dass hundert Jahre alte Bäume gefällt werden. Geldinteressen stehen über der Natur. Das ist nicht richtig. Man kann nicht wegen jedem Projekt, einfach die Natur opfern, nur weil diese nie Widerstand leistet.

Wir sollten versuchen, die Natur so zu erhalten, damit die, die nach uns kommen, noch etwas von der Welt erkennen können, die es schon so viel länger gibt als uns alle.

Und auch der Umgang mit den Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke lässt erkennen, wem sich die Bundesregierung verpflichtet fühlt: Nicht uns Bürgern, sondern den Energiekonzernen, die ohnehin Spitzengewinne erwirtschaften. Hier wurden schöne Geschenke an die Konzerne gemacht und wir tragen das Risiko des noch geringeren Sicherheitsstandards. Dafür muss eine Lösung gefunden werden, nicht zuletzt, weil die Frage des Endlagers immer noch nicht gelöst ist. Gorleben heißt sie jedenfalls nicht.

Ein weiteres Thema, das sehr aktuell für mich ist, ist der Umgang mit den Geringverdienern und den Empfängern von Arbeitslosengeld 2. Meiner Meinung nach, wird von den Medien alles in ein nicht ganz richtiges Licht gerückt. Seit Jahren werden immer mehr feste Arbeitsplätze zerstört und in Zeitarbeitsplätze umgewandelt. Viele Menschen kommen -trotz Arbeit- auf kein Vernünftiges Einkommen mehr. Natürlich werden die Arbeitslosengeld 2- Sätze an diesem geringen Einkommen gemessen und an dieses angepasst. So muss der Großteil eines Landes mit viel zu wenig Geld auskommen. Das trifft vor allem die Familien mit Kindern. Es schafft einen Teufelskreis und Perspektivlosigkeit, aus der die wenigsten unter den Umständen heutzutage entkommen können.

Das gesamte Handeln der Regierung(en) aus dem konservativ-liberalen Lager hat nur die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft und die Verlagerung der Gewinne in Richtung einer immer kleiner werdenden Elite zum Ziel. Das ist weder sozial, noch demokratisch, noch hat es Zukunft.

Mit meinem Engagement für die ÖDP möchte ich dazu beitragen, zur Veränderung dieser Fakten beizutragen. Denn ich denke wir haben alle eine Stimme, die gehört werden muss.